SlopTotal vs Sapling
Sapling (seit 2019) punktet mit API mit geringer Latenz zum Filtern von Support-Tickets. SlopTotal fährt 23 Motoren und zeigt jedes Ergebnis.
- SlopTotal: 23 sichtbare Motoren
- Sapling: 1 Modell(e)
- URL-Scan: SlopTotal ja · Sapling: nein
| Merkmal | SlopTotal | Sapling |
|---|---|---|
| Motoren | 23 | 1 |
| Einzelscores | Ja | Nein |
| URL-Scan | Ja | Nein |
| Open Source | Ja | Nein |
| Preis | Keiner — kostenlos, ohne Stufen und ohne Konto | API-orientiert; kostenlose Demo mit Zeichenbegrenzung |
Stärken von Sapling
API mit geringer Latenz zum Filtern von Support-Tickets. Preis: API-orientiert; kostenlose Demo mit Zeichenbegrenzung.
Schwäche: Nicht für redaktionelle Prüfung langer Texte gebaut.
SlopTotal anders
23 Motoren inkl. Perplexity und DeBERTa.
Lokale Verarbeitung — keine Weitergabe an Sapling.
Redaktionelle Notiz
Redaktionstest (March 2026): zwölf Proben, 400–900 Wörter. Sapling: ein Wert. SlopTotal: 23 Zeilen.
Kurztest: derselbe Absatz in beiden Tools. Screenshot für die Akte.
Wie die 23 Motoren zu einem Urteil kommen
SlopTotal fragt nicht ein einzelnes Modell nach seiner Meinung. Es lässt 23 unabhängige Detektoren laufen und zeigt alle 23 Zeilen, denn interessant ist meist die Uneinigkeit. Neun sind neuronale Klassifikatoren, die darauf trainiert wurden, menschlichen von maschinellem Text zu trennen, darunter DeBERTa-v3-large, drei RoBERTa-Varianten und ein BERT-tiny mit 4,4 Millionen Parametern, das in Millisekunden antwortet. Sieben sind statistische Tests, die überhaupt kein Detektortraining brauchen: Sie messen, wie vorhersagbar Ihr Text für GPT-2 Medium wirkt, über Perplexität, Token-Rangverteilung, Log-Rank und Kreuzentropie-Verhältnisse zwischen zwei verschiedenen Sprachmodellen. Die restlichen sieben lesen die Prosa selbst: Kurzformen, Gedankenstrich-Gewohnheiten, Varianz der Satzlänge, Abschwächungen und Standardeinstiege.
Der Endwert ist kein Mittelwert. Ein Mittelwert erlaubt es einem einzelnen selbstsicheren Motor, das Ergebnis zu ziehen, und Detektoren irren korreliert: Die neuronalen Klassifikatoren wurden auf ähnlichen Daten trainiert, liegen also gemeinsam falsch, wenn sie falsch liegen. Die Berechnung stützt sich auf jene Klassifikatoren, die in unserer eigenen Auswertung genau und verzerrungsfrei waren, verrechnet sie mit dem vollständig gewichteten Satz und behandelt Übereinstimmung zwischen unabhängigen Motorfamilien als das eigentliche Vertrauenssignal.
Jede Gewichtung stammt aus einer Messung, nicht aus einer Vermutung. Der Beitrag jedes Detektors richtet sich danach, wie gut er bekannten menschlichen von bekanntem maschinellem Text getrennt hat, und wird gesenkt, wenn er eine Schlagseite gegen eine bestimmte Art des Schreibens zeigte. Detektoren, die auf demselben Benchmark trainiert wurden, gegen den wir testen, werden gedämpft: Ein Modell, das auf seiner eigenen Trainingsverteilung geprüft wird, schmeichelt sich immer selbst.
Gegen zwei Korpora geprüft, nicht gegen eines
Angaben zur Genauigkeit sagen wenig, solange offenbleibt, was geprüft wurde. SlopTotal wird gegen maschinellen Text aus sechs Modellfamilien geprüft — GPT-4, ChatGPT, Llama, Mistral, Cohere und GPT-3 — in vier Textsorten: Nachrichten, literarische Prosa, Lyrik und wissenschaftliche Kurzfassungen. Nur eine Textsorte zu messen ist der kurze Weg zu eindrucksvollen Zahlen, die in der Praxis zusammenbrechen: Einer unserer eigenen Motoren traf Kurzfassungen fast perfekt und lag bei allem anderen fast genau verkehrt.
Das zweite Korpus lassen die meisten Detektoren aus. Es besteht aus Prosa, die zwischen 1532 und 1915 erschien — Machiavelli, Austen, Melville, Kafka — wo ein hoher Wert nur ein Fehler sein kann, weil der Text den Sprachmodellen um mindestens ein Jahrhundert vorausgeht. Jeder Detektor, der ältere oder formellere Sprache still bestraft, fällt an diesem Satz auf, und mehrere unserer Motoren fielen auf. Die Ergebnisse liegen im Repository offen, samt der Fehlschläge.
Wo Erkennung aufhört zu funktionieren
Kurze Texte sind unzuverlässig, und kein ehrlicher Detektor behauptet etwas anderes. Unter etwa 80 Wörtern kippt der Wert schon bei einer einzelnen Wortwahl; ab rund 200 Wörtern beruhigt sich das Ergebnis. Wenn Sie einen Kurzbeitrag einfügen und eine entschiedene Antwort erhalten, misstrauen Sie der Antwort, nicht dem Beitrag.
Leicht überarbeitete KI ist der schwierige Fall. Ein Text, den ein Mensch Satz für Satz umgeschrieben hat, verliert mit jedem Durchgang maschinelle Spuren, und es gibt keine Schwelle, ab der Überarbeiten keine Rolle mehr spielt. Quellcode ist eine echte Lücke: Diese Motoren sind auf natürliche Sprache trainiert, und in unseren Tests beschuldigen sie menschlichen Code nicht zu Unrecht, erkennen maschinellen Code aber auch nicht verlässlich. Deshalb behaupten wir es nicht.
Ein Wert ist ein Hinweis, kein Urteil. Nutzen Sie die 23 Zeilen, um zu entscheiden, wo Sie hinsehen und was Sie fragen — und fragen Sie dann. Kein Detektorergebnis sollte allein über eine Note, eine Einstellung oder eine Veröffentlichung entscheiden, und jedes Werkzeug, das dazu einlädt, verkauft eine Sicherheit, die es nicht besitzt.
Häufige Fragen
Genauer als Sapling?
Bei bearbeitetem KI-Text hilft das Motoren-Ensemble.
Daten an Sapling?
Nein.